Ubuntu 17.10 kann das Bios unter Umständen zerstören

Ubuntu 17.10 kann das Bios unter Umständen zerstören

Ubuntu kann unter bestimmten Umständen das Bios zerstören

Laut Bug Report auf Launchpad, dem offiziellen Ubuntu Bug Tracker, kann die Installation von Ubuntu 17.10 versehentlich das BIOS von Lenovo Laptops, einschließlich der Lenovo Yoga Linie, beschädigen. Betroffene Modelle sind folgende: Lenovo B40-70, Lenovo B50-70, Lenovo B50-80, Lenovo Flex-3, Lenovo Flex-10, Lenovo G40-30, Lenovo G50-70, Lenovo G50-80, Lenovo S20-30, Lenovo U31-70, Lenovo Y50-70, Lenovo Y70-70, Lenovo Yoga Thinkpad (20C0), Lenovo Yoga 2 11″ – 20332, Lenovo Z50-70, Lenovo Z51-70, Lenovo ideapad 100-15IBY, Acer Aspire E5-771G, Acer TravelMate B113, Toshiba Satellite S55T-B5233, Dell Insperion (mit Insyde Software BIOS). Dies sind nur die bei Ubuntu bisher bekannten Systeme. Es können aber noch weit mehr Rechner Probleme bereiten.

Die Betroffenen sagen, dass nach der Installation von Ubuntu 17.10 auf ihren Rechnern das Bios nicht mehr in der Lage ist, Einstellungen zu speichern. Das kann z.B auch die Änderung der Bootreihenfolge sein, was oft bei einem Dual-Boot nötig ist. Auch können einige nicht mehr von USB booten, oder das Bios zu beenden. Der Fehler tritt meist nach der Installation von Ubuntu auf. Es gibt jedoch auch Berichte, dass bereits der Start des Live-Systems das BIOS zerstöre. Da eine Reperatur des Bios oftmals nicht möglich ist, müssen Anwender den Rechner zu Lenovo einsenden, damit man das Bios neu aufspielen, oder sogar die Platine auswechseln kann.

Auslöser für die Zerstörung sind laut Bug-Report die „intel-spi-*“-Treiber. Ubuntu aktiviert sie im Kernel, obwohl sie offenbar nicht für den Einsatz auf Endkundengeräten geeignet sind. Die Ubuntu-Entwickler erstellen derzeit ein neues ISO-Image. Sobald die entsprechenden Tests abgeschlossen sind, wird die Desktop-Ausgabe von Ubuntu 17.10 wieder erhältlich sein.

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Tags: Bios, News, Ubuntu

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